somewhere else but now

Ein performativer Reisebericht von Pandora Pop und Aaron Austin-Glen

Wir wollen etwas erleben! Mit dem Rad um die Welt fahren, verreisen und andere Kulturen kennenlernen. Den Alltag hinter uns lassen und uns selbst spüren. Wir sehnen uns nach Authentizität und Abenteuer. Wir leben den Moment. Und: wir teilen ihn!
Im Netz wird das individuelle Erlebnis durch die Dokumentation nutzbar gemacht, die Selbsterfahrung in Produktivität übersetzt. Denken wir die möglichen Kommentare unserer ‚follower' beim Gestalten eines Momentes bereits mit? Bestimmen die Reaktionen der Zuschauenden im Vorfeld mögliche neue Erlebnisse? Können wir überhaupt noch im Jetzt sein? Und wo sind wir, wenn nicht im Moment?

2014 brach unser Freund und Kollege Aaron Austin-Glen mit dem Fahrrad von London nach Australien auf. Während der einjährigen Reise hat er seine Erlebnisse dokumentiert und online gestellt: auf facebook, instgram, vimeo und seinem eigenen Blog. 2016 werfen Pandora Pop mit ihm zusammen einen sehnsuchtsvollen Blick auf sein Abenteuer. Mit Hilfe von Greenscreen, Filmanimationen und Live-Sampling stellen sie seine Erlebnisse nach und machen sie zu ihren eigenen.

Von und mit:
Anna Winde-Hertling, Aaron Austin-Glen, Norman Grotegut, Gunnar Seidel // Dramaturgie: Martina Missel // Choreographie: Carolin Schmidt // Produktion: Sabine Klötzer

Premiere am 27.10.2016 am PATHOS München
Weitere Termine: 28. + 29. Oktober, sowie 10. + 11. + 12. November 2016


Ort: PATHOS Ateliers, Dachauer Str. 112, 80636 München
Beginn: 20 Uhr
Tickets: Reservierung unter 0152-05 43 56 09 und ticket@pathosmuenchen.de
Online tickets unter pathosmuenchen.de/tickets und facebook.com/pathosmuenchen

Mit freundlicher Unterstützung der Kammerspiele München und der theatralen subversion. Dank an Maarten van Cauwenberghe.


‚somewhere else but now' ist die Weiterentwicklung einer Recherche mit Schülern der Rainer-Werner-Fassbinder Fachoberschule an den Münchner Kammerpielen im Juni/Juli 2016. Weitere Informationen hier.

Pressestimmen

  • Die Performance ist eine überaus kunstvoll facettenreiche Erweiterung der Weltreise. (...) Erlebenswert.
    Auf jeden Fall erlebenswert, nicht nur für Travelfans.
    - www.theaterkritiken.com -
  • Mit einer Mischung aus Szenen, Videoeinspielern und Reisebericht machen Pandora Pop auf unterhaltsame, kluge Weise das Dilemma des von Smartphones und Sozialen Netzwerken begünstigten Dokumentationswahnsinns deutlich, ohne ihn zu verteufeln. Und ganz nebenbei erzählen sie die Geschichte eines wunderbaren Abenteuers.
    - Süddeutsche Zeitung -
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